Herzogenaurach: Ein lautes „Nein“

Das „Nein“ der Flüchtlingsbetreuung Herzogenaurach zur Abschiebung bedrohter Menschen ist lauter geworden.

unbenanntKnapp 400 Unterschriften haben die Helfer innerhalb von zwei Wochen gesammelt – die meisten davon bei einer Podiumsdiskussion am Montag, bei der auch konkrete Schicksale Thema waren. Alexandra Hiersemann, die stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses im Landtag ist, machte wenig Hoffnung auf einen Erfolg in München. „Ich würde mich für jeden dieser Fälle einsetzen“, sagte sie, „aber am Ende entscheidet die Mehrheitsfraktion“. Hiersemann verwies auf den Rechtsweg und es wurde klar, dass bereits alle Familien Klage gegen die Bescheide erhoben haben. „Und wir brauchen die Öffentlichkeit“, meinte die Sozialdemokratin. Sie wird bald im Ausschuss die Petitionen zu den genannten Einzelfällen entgegennehmen. Weiterlesen: 07.12.2016 – Nordbayerische Nachrichten

Podiumsdiskussion: Herzogenauracher hören ihren neuen Nachbarn zu

Politiker, Herzogenauracher und Menschen, die in der Stadt eine neue Heimat gefunden haben, sprachen über Strukturen der Flüchtlingspolitik und Schicksale.

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Quelle: Fränkischer Tag

Am Ende des Abends blieben immer noch einige Fragen offen und nicht alle waren sich einig. Die Herzogenauracher Flüchtlingsbetreuung hatte zu einer Podiumsdiskussion zu den geplanten Abschiebungen und den Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sowie zu den Folgen des Bayerischen Integrationsgesetzes geladen. Alexandra Hiersemann wies darauf hin, dass die Vielzahl der Fälle im Petitionsausschuss nicht entschieden werden könnten. Deswegen sollten frühzeitig Rechtsanwälte eingeschaltet werden. „Bitte damit nicht warten, bis der Rechtsweg abgeschlossen ist, denn ein gesprochenes Recht kann nicht aufgehoben werden“, erklärte die SPD-Abgeordnete. Weiterlesen: 06.12.2016 – Fränkischer Tag

Aktion Rollentausch: Alexandra Hiersemann zu Gast bei der Bahnhofsmission Erlangen

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Erdinger, Hiersemann, Holzheimer

„Ein offenes Ohr haben für die Menschen, das ist das Wichtigste“, sagt Joyce Holzheimer, die Leiterin der Bahnhofsmission Erlangen. Dem schließt sich Alexandra Hiersemann, MdL während der „Aktion Rollentausch“ an: „Die Menschen, die zur Bahnhofsmission Erlangen kommen, werden natürlich mit einem Frühstück gut versorgt aber im Grunde geht es nicht nur um Brötchen und Kaffee, sondern um die Probleme, die diese Menschen haben. Das kann Obdachlosigkeit sein, Alkohol oder ganz banale Probleme beim Reisen. Vor allem kommt es auf ein paar fröhliche Worte und ein kurzes Gespräch an.

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Freistaat weit davon entfernt „Familienland Nummer 1“ zu sein

Kindergartenförderung des Freistaats in Erlangen-Höchstadt ist kein „Geschenk“ des Sozialministeriums!

Mit ihrer Ankündigung in den Erlanger Nachrichten vom 13.10.2016, Bayern sei „Familienland Nummer 1“ ignoriert Familienministerin Müller die familienpolitische Realität in Bayern. So fehlt es dem Freistaat auch in den Krippen, Kindergärten und Horten in Erlangen-Höchstadt an Geld, insbesondere aufgrund des eng bemessenen Personalschlüssels. Das betrifft auch Horte, die für ihre Förderung eine Mindestpräsenzzeit der Kinder vorweisen müssen, die, zusätzlich zur Schulzeit, nur schwer erfüllbar ist.

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Schmutziger Deal beim Verkauf der ehemals staatlichen GBW-Wohnungsbaugesellschaft an ein Finanzkonsortium? Erlanger GBW-Wohnungen an Steuerparadies-Investoren

Die Veröffentlichungen des BR vom 12.10.2016 decken auf, dass der Verkauf der GBW GmbH, die auch über 2.242 Wohnungen in Erlangen verfügt, an die Investorengruppe Patrizia möglicherweise unter unsauberen Voraussetzungen ablief. Wenn das private Konsortium aus vorangegangenen Verkaufsverhandlungen in 2008 über Insiderkenntnisse verfügte, wären die mitbietenden Kommunen, u.a. auch die Stadt Erlangen, schlicht über den Tisch gezogen worden.

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Besuch der Diakonie Neuendettelsau

V.l.n.r.: Esther Jaksch, stv. Rektor Jürgen Zenker, Rektor Dr. Mathias Hartmann
V.l.n.r.: Esther Jaksch, stv. Rektor Jürgen Zenker, Rektor Dr. Mathias Hartmann

6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Pflegeeinrichtungen in Bayern, Polen, Rumänien und Spanien, und mittlerweile 162 Jahre Erfahrung in der sozialen Arbeit, all das ist die Diakonie Neuendettelsau. Als einer der größten sozialen Träger in Deutschland ist die Diakonie nicht nur der wichtigste Arbeitgeber vor Ort, sondern leistet auch unverzichtbare Arbeit in Seniorenheimen, Krankenhäusern und der Behindertenhilfe.

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