Veranstaltungshinweis: „Kirche und SPD: Sozial sind wir nur gemeinsam!“

SPD und Kirche – Soziale Gerechtigkeit in Kirche, Freimaurerei und Politik. 
Was verbindet uns im Streben nach einer gerechteren Gesellschaft?
„Ich zuerst“ oder „sozial gemeinsam“? Soziale Gerechtigkeit ist nicht nur Kernthema der SPD, sondern hat auch viele Engagierte aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Richtungen, auch außerhalb der Politik. Gibt es hier gemeinsame Ziele trotz aller Unterschiede? So haben zum Beispiel Kirche, Freimaurerei und Politik eine lange, nicht immer konfliktfreie Geschichte miteinander. 500 Jahre Reformation und 300 Jahre moderne Freimaurerei geben Anlass ehemals Trennendes zu betrachten und Gemeinsames in den Blick zu nehmen.

Referenten und Podiumsgäste:
Stv. Vorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden Alexandra Hiersemann MdL
Stv. Vorsitzende der bay. SPD-Landtagsfraktion Horst Arnold MdL
Oberkirchenrat Prof. Dr. Stefan Ark Nitsche
Distriktmeister Bayern der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland Hannes Brach

Empfang und Podiumsdiskussion

SPD und Kirche – Soziale Gerechtigkeit in Kirche, Freimaurerei und Politik
4.12.2017 im Katharinensaal von Kreuz+Quer, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr
Anmeldung unter alexandra.hiersemann.sk@bayernspd-landtag.de (link sends e-mail)(Abgeordnetenbüro Hiersemann)

Besuch im Landtag

Am sogenannten „Schicksalstag der Deutschen“, dem 9. November, besuchten mich eine große Gruppe von GEW-Mitgliedern und zahlreiche Jura-Studenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Landtag in München. Geschichtlich aufgeladen und politisch interessiert nahmen meine Besucherinnen und Besucher an einer hitzigen Plenardebatte über die Seilbahn am Riedberger Horn teil, die manchen etwas giftig vorkam, die jedoch ganz im Rahmen einer zünftig bayerischen Debatte lag. Politik kann ein harter Schlagabtausch sein, wie meine Gruppe aus erster Hand erfahren konnte.

Im anschließenden gemeinsamen Gespräch kamen dann auch viele knifflige Themen zur Sprache: Zeitverträge, hohe Mieten, Gewaltenteilung und der Kampf gegen den grassierenden Rechtspopulismus. Viel länger als sonst diskutierten wir über Mögliches und Unmögliches, über Wege wie man sich Gehör verschafft und was jeder von uns tun kann, damit wir unsere Gesellschaft gerechter gestalten können.

Ich habe mich sehr über den Besuch im Landtag gefreut und meine besten Wünsche gehen an die Mitglieder der GEW, die Studentinnen und Studenten sowie alle anderen Mitfahrenden!

 

 

Bayernweit einmalig: Start für neue Rettungswache

Für rund fünf Millionen Euro entsteht im Gewerbegebiet an der Nordumgehung ein neues Zentrum von BRK und ASB.

Foto: Bernhard Panzer

Ein außergewöhnliches Projekt erlebte am Freitag seinen Spatenstich: der Bau einer gemeinsamen Rettungswache von BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) und ASB (Arbeiter-Samariter-Bund). Es sei bayernweit einmalig, so wurde es in Grußworten verdeutlicht, dass diese beiden Organisationen zusammen eine Zentrale errichten. Bislang gab es nur vereinzelt Kooperationen unter einem Dach, aber keinen gemeinsamen Bau. Die neue Rettungswache ist laut der BRK-Vizevorsitzenden Hiersemann ein zukunftsweisendes Projekt mit einer Gesamtinvestition von rund fünf Millionen Euro.  Nach der Fertigstellung werden die beiden Hilfsorganisationen den Standort Schillerstraße aufgeben und müssen nicht mehr durchs Wohngebiet ausrücken. Weiterlesen: 17.11.2017 – Fränkischer Tag

Neue Zahlen belegen: Wohnungsnot unter Erlanger Studierenden steigt

Erlangen verliert im Vergleich zum Vorjahr geförderten Wohnraum für Studierende – SPD-Landtagsfraktion stellt Konzept für mehr Studierendenwohnraum vor

Immer weniger Studierende in Bayern kommen in öffentlich geförderten Wohnplätzen unter. Die Quote fiel landesweit von 12,2 Prozent im Jahr 2011 auf 10 Prozent im Jahr 2016, wie parlamentarische Anfragen der SPD-Fraktion ergeben haben. In Erlangen sank der Anteil im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent auf 11,36 Prozent.

Die Betreuungsabgeordnete für die Stadt Erlangen Alexandra Hiersemann, MdL erläutert die Entwicklungen: „Im Jahr 2016 ist die Zahl der Wohnheimplätze in Erlangen gegenüber 2015 um 140 Wohnungen gesunken! In ganz Bayern waren es zwar 40 zusätzliche Wohnungen, aber die CSU-Staatsregierung hatte einen Zuwachs von 1200 Plätzen pro Jahr als Ziel angekündigt. Das ist eine Bankrotterklärung und besonders bedauerlich für die Erlanger Studierendenschaft!“

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Frauenhäuser brauchen Unterstützung

Wie sicher ist die Finanzierung der Frauenhäuser in Bayern? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Unterbezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). Seit Februar 2016 liegt dem Bayerischen Sozialministerium der Endbericht des Instituts für Empirische Soziologie der Universität Erlangen-Nürnberg vor, aber bisher sind daraus keine Konsequenzen gezogen worden, kritisierte die Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann gleich zu Beginn der Veranstaltung, bei der sie Referentin war. Weiterlesen: 23.07.2017 – Erlanger Nachrichten

„Der Ermessensspielraum wird nur negativ ausgelegt“

Die 3+2-Regelung soll Firmen und Flüchtlingen Planungssicherheit für die Ausbildung geben – in Bayern gibt es aber keinen einheitlichen Vollzugsprozess

Immer wieder erhalten in Bayern gut integrierte Flüchtlinge mit ausgezeichneten Schulnoten einen Abschiebebescheid – manche sogar zwei Tage vor Ausbildungsbeginn. Die SPD im Landtag kann das nicht verstehen.„Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als ob es dabei um politische Grundlinien geht“, sagt die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Annette Karl, beim Fachgespräch „3+2-Regelung in der Praxis“ im Maximilianeum. Auch Karls Fraktionskollegin Alexandra Hiersemann, Vizevorsitzende des Ausschusses für Eingaben und Beschwerden, muss sich zunehmend mit Petitionen von mittleren und kleineren Betrieben beschäftigen. „Dabei geht es hauptsächlich um junge Afghanen, die ein Praktikum gemacht haben und die der Arbeitgeber gerne für eine Ausbildung übernehmen würde“, erzählt sie. Obwohl die Flüchtlinge Anspruch auf die sogenannte 3+2-Regelung haben, laufe der Vollzug in Bayern nicht so problemlos, wie es sich der Bundesgesetzgeber vorgestellt habe. Weiterlesen: 14.07.2017 – Bayerische Staatszeitung