Markus Rinderspacher in Bubenreuth

Presseeinladung anlässlich des Besuchs des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher, MdL, am Donnerstag, den 19.02.2015 von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr in der Gemeinde Bubenreuth

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Donnerstag, den 19.02.2015, wird der Oppositionsführer im bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher, MdL, gemeinsam mit mir die Gemeinde Bubenreuth besuchen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, den Besuch zu begleiten.

Geplant ist zunächst ein Besuch im bekannten Museum Bubenreutheum, unter der Führung von Herrn Historiker Dr. Christian Hoyer, das auf beispielhafte Art und Weise die gelungene Integration von vertriebenen Sudetendeutschen infolge des Zweiten Weltkriegs verdeutlicht. Das ist einmalig in der deutschen Geschichte – ebenso wie der darauf folgende Aufstieg Bubenreuths zum neuen Zentrum des Saiteninstrumentenbaus in Europa. Dort wird auch die einzigartige „Vision Bubenreutheum“ vorgestellt.

Treffpunkt: 09:00 Uhr im Bubenreuther Rathaus, Museum

Anschließend findet ein Besuch in der Firma Fa. PYRAMID Saiten- und Stimmpfeifenfabrik Junger GmbH statt. Dort werden wir uns einen Einblick in ein gesundes mittelständisches Unternehmen verschaffen, das in der sechsten Generation in Familienbesitz ist. Die Firma Pyramid produziert seit 1850 Saiten für jedes nur denkbare Saiteninstrument. Dieses Jahr feiert sie demnach ihr 165-jähriges Bestehen.
In der Nachkriegszeit erfolgte der Wiederaufbau des Unternehmens in der Geigenbauersiedlung in Bubenreuth. Das erfolgreiche Unternehmen exportiert in mehr als 100 Länder weltweit.

Treffpunkt: 09:45 Uhr bei der Fa. PYRAMID Saiten- und Stimmpfeifenfabrik Junger GmbH, Sudetenstraße 41-43, 91088 Bubenreuth

Das kleine Dorf Bubenreuth bei Erlangen hatte 1949 mit einem wegweisenden Beschluss des Gemeinderats den Weg für die Ansiedlung vertriebener Geigen- und Instrumentenbauerfamilien aus dem Egerland frei gemacht. 500 Bubenreuther konnten sich damals ohne Probleme vorstellen, 2000 Neubürger in ihrer Mitte aufzunehmen. Mehr noch: Sie planten und realisierten eine komplett neue Siedlung für die Neuankömmlinge. Damit schufen sie die Basis für einen ‚Hotspot’ der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Ich lade Sie herzlich ein, an diesem Termin dabei sein.
Bitte teilen Sie mir kurz mit, ob Sie teilnehmen können.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Alexandra Hiersemann, MdL

Das Frauenbild in der juristischen Ausbildung

Gemeinsam mit Fraktionskollege Franz Schindler, MdL, habe ich eine schriftliche Anfrage zum Frauenbild in der juristischen Ausbildung gestellt.

In Ausgabe 02/2014 der Deutschen Richterzeitung wird die Ausbildung der Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare in Bayern kritisiert. In Unterrichtsmaterialien, Klausuren und Übungsfällen würden Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund durch die verwendete Sprache marginalisiert. Vorallem wurden sie nur in klischeehaften weiblichen Rollen gezeigt. In der Ausbildung im Familienrecht würden veraltete Rollenmuster zementiert und Geschlechterstereotype bedient. Hat die Justizausbildung in Bayern ein derart konservatives Rollenverständnis?

Die Anfrage können Sie Hiersemann-Schindler_Frauenbild-in-der-Justizausbildung nachlesen. Die Bayerische Staatszeitung berichtete.

Alexandra Hiersemann vertritt Erlangen-Höchstadt in zwei Landtagsausschüssen

Die neugewählte SPD-Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann vertritt den Landkreis Erlangen-Höchstadt im Bayerischen Landtag in den Ausschüssen Recht, Verfassung und Parlamentsfragen sowie im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden. Zudem wird Alexandra Hiersemann den Stimmkreis Erlangen, der die Stadt Erlangen sowie Möhrendorf und Heroldsberg umfasst, für die SPD als Betreuungsstimmkreis übernehmen.

Ihr Stimmkreisbüro wird Alexandra Hiersemann im Erlanger August-Bebel-Haus beziehen. „Vor allem die Erreichbarkeit von Erlangen aus allen Teilen Erlangen-Höchstadts, aber auch die Betreuung des Stimmkreises Erlangen hat mich diese Standortentscheidung treffen lassen,“ so Hiersemann. „Der Ausschuss für Recht und Verfassung war mein absoluter Wunschausschuss, hier gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wir müssen dringend die Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Untersuchungsausschüsse Mollath und NSU ziehen und das Vertrauen in die unabhängige Justiz bei den Menschen wieder stärken!“, führt Hiersemann aus. „Es wird eine wesentliche Aufgabe des Ausschusses, dessen Vorsitz in SPD-Verantwortung liegen wird, sein, die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger gegen die Totalüberwachung durch internationale Konzerne und Geheimdienste zu verteidigen. ‚Dies ist heute aktueller denn je!‘“, so Hiersemann

Dazu freue ich mich sehr auf die Arbeit im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden, die nah an den Problemen der Menschen ist. Petitionen sind oft der „letzte Strohhalm“ für die Menschen und können darüber hinaus auf Lücken und Härten in der Gesetzgebung und Behördenverwaltung hinweisen. „Hier kann ich in Einzelfällen bei bürgernahen Lösungen mitwirken“.

SPD-Fachgespräch: Energiewende in Erlangen-Höchstadt gestalten

Die Energiewende im Landkreis Erlangen-Höchstadt war das Motto des Besuchs der Generalsekretärin der BayernSPD in Herzogenaurach. Auf Einladung der Landtagskandidatin Alexandra Hiersemann besichtigte Natascha Kohnen zunächst als Beispiel für konkrete Maßnahmen zur Energiewende das Passivhaus des Herzogenauracher Bürgermeisters Dr. German Hacker. „Das wichtigste ist, die Wärme im Haus zu behalten um nicht immer neue Energie zur Erwärmung des Hauses aufwenden zu müssen“, erläutert Hacker. Sein Heizkostenverbrauch belaufe sich auf jährlich etwa 200 €.

Beim anschließenden Fachgespräch diskutierte die Umweltexpertin der SPD Landtagsfraktion, Natascha Kohnen mit Experten der SPD vor Ort. Auf Landesebene fehle eine klare Zuständigkeit für die Energiewende. „Es werden in verschiedenen Ministerien unterschiedliche Einzelmaßnahmen vorangetrieben, ein Masterplan sowie ein Projektsteuerer fehlt hier völlig,“ so Kohnen. Anders sei dies im Landkreis, stellte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion in Erlangen-Höchstadt, Christian Pech, heraus: „Mit dem Klimaschutzkonzept für den Landkreis haben wir einen Masterplan, mit der bereits beschlossenen Stelle werden wir einen Projektsteuerer haben, die die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz zwischen Gemeinden, Firmen und Privathaushalten vernetzen kann.“ Dennoch schlug Pech weitere Maßnahmen vor, um die Energiewende im Landkreis voranzutreiben: „Wenn ich zum Landrat gewählt werde, möchte ich Kreiswerke – analog Stadtwerken – überprüfen. In Städten wir Herzogenaurach, die bereits Stadtwerke haben, ist dies nicht nötigen, aber in der Mehrheit unserer Gemeinden existieren keine Werke. So können wir wichtige Teile der Daseinsvorsorge wieder näher an die Kommunen holen. Wir können dann wieder mehr mitreden bei der Wasser- und Energieversorgung,“ so die Forderungen Pechs. Was Stadtwerke bei der Energiewende tun können betonten German Hacker und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzender der HerzoWerke Peter Prokop: „Mit den Stadtwerken haben wir das Know How, das wir für die Energiewende benötigen, im eigenen Haus. Außerdem können wir als Stadtwerke uns bei Projekten wie Windrädern beteiligen oder eigene Solaranlagen betreiben.“ Jens Schäfer, Arbeitskreissprecher „Energie“ der Herzogenauracher Agenda 21 berichtete unter anderem über die Energiespar-Aktionen der Agenda in Herzogenaurach. Als Resümee des Fachgesprächs stellte Alexandra Hiersemann fest: „ Gerade in der Thematik der Energiewende zeigt sich, dass ein enger Schulterschluss zwischen Landespolitik und den vielfältigen Initiativen in den Kommunen dringend notwendig ist. Mein Ziel sind ordnende und innovative Vorgaben aus der Landespolitik, verbunden mit einer sachgerechten Finanzausstattung der Kommunen, um die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe einer nachhaltigen Energiewende, sozial gerecht, weiter zu führen.

Podiumsdiskussion der Wohlfahrtsverbände

Eine sehr interessante Podiumsdiskussion auf Einladung der Wohlfahrtsverbände aus Erlangen und Erlangen-Höchstadt hat wieder gezeigt: Ohne die wichtige Arbeit und Motivation der vielen Menschen, die in der Pflege, bei vielfältigen Angeboten für sozial Benachteiligte, in Einrichtungen zur Integration von Migranten, in Unterkünften für Asylsuchende und in Fördereinrichtungen für Menschen mit Behinderung tätig sind, würde unsere Gesellschaft auseinanderbrechen.

Hierbei darf neben dem sozialen Aspekt nicht vergessen werden, dass diese Wohlfahrtsverbände als drittgrößter Arbeitgeber in Erlangen und der Region fungieren. Unterstützende Maßnahmen aus der Landes- und Bundespolitik sind dringend erforderlich. Nur wenn jede und jeder die Chance auf eine gerechte Teilhabe an unserem Gemeinwesen hat, können wir miteinander leben.
Artikel 10 der Sozialcharta „Ein soziales Bayern ist vielfältig, solidarisch und gerecht“ umfasst alles, was aus meiner Sicht von der Politik dringend zu leisten ist.