Herzlich willkommen!

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Schön, dass Sie mich auf meiner Website besuchen.

Seit 2013 sitze ich für den Landkreis Erlangen-Höchstadt im Landtag und betreue den Stimmkreis Erlangen mit. Beruflich und ehrenamtlich befasse ich mich allerdings schon seit über 20 Jahren mit der bayerischen Landespolitik.

Über allem anderen steht für mich Gerechtigkeit. Gerechte, zukunftsweisende Politik bedeutet: Menschen ernst nehmen. Menschen zuhören. Und dann die richtigen Gesetze machen.

Mehr über mich und meine politischen Ziele erfahren Sie auf dieser Seite und gern auch im persönlichen Gespräch.

Ihre
Alexandra Hiersemann

 

 

Die SPD ehrt treue Genossen

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann nahm Schroff die Ehrung vor. Die Laudatorin Hiersemann gab dabei Rückblicke auf das Zeitgeschehen in den jeweiligen Eintrittsjahren. Die Landtagsabgeordnete zeigte sich davon überzeugt, dass eine solidarische Gesellschaft und eine neue Politik des Zusammenhalts das beste Mittel gegen Populismus und Hetze seien. Für eine solche Politik brauche es auch weiterhin die Sozialdemokratie. […] 07.11.2022 – Weiterlesen: inFranken

Die SPD-Woche im Landtag

„Meine SPD-Kollegin im Landtag Alexandra Hiersemann setzt sich leidenschaftlich für geflüchtete Menschen auch aus dem Iran ein. Am Mittwoch hat sie in unserem Dringlichkeitsantrag im Plenum dafür gekämpft, dass der Landtag die unglaublich mutigen Proteste vor allem von Frauen, aber auch Studierenden im Iran würdigt. Sie riskieren dafür teilweise sogar ihr eigenes Leben und ihre Freiheit. Wir haben breite Mehrheit an Zustimmung zu unserem Antrag bekommen! Wir haben erreicht, dass der Landtag die Gewalt gegen die Zivilgesellschaft verurteilt und an der Seite der vielen Menschen steht, die überall im Iran und weltweit auf die Straße gehen. Der Landtag begrüßt zudem ausdrücklich die Initiative der Bundesregierung, bei der EU auf Sanktionen für die Verantwortlichen der Gewalttaten hinzuwirken.[…] 14.10.2022 – Weiterlesen: BayernSPD-Landtagsfraktion

Rede zum Dringlichkeitsantrag „Solidarität bekunden mit den Protestierenden im Iran – Abschiebungen in den Iranaussetzen“ der SPD-Landtagsfraktion

Vor dem Hintergrund der weitreichenden Proteste für Frauen- und Menschenrechte im Iran als Reaktion auf den Tod von Jina (Mahsa) Amini, hat die BayernSPD-Landtagsfraktion einen Dringlichkeitsantrag als Solidaritätsnote in den Bayerischen Landtag eingebracht. Nach anfänglicher Ablehnung zeichnete sich bei allen demokratischen Fraktionen im Hohen Hause ein Konsens zur Solidarisierung mit den protestierenden Menschen im Iran und weltweit ab. Somit fand sich eine fraktionsübergreifende Mehrheit für Ziffer 1 und 2 gemäß des Antrags. Obwohl der bayerische Innenminister zeitgleich zur Einlegung des Antrags die Aussetzung von Abschiebungen – mit der Ausnahme von schweren Straftäter:innen – in den Iran verkündete, fand sich dennoch keine Mehrheit für den ebenfalls im Antrag geforderten Abschiebestopp gem. § 60a Abs. 1 Satz 1 Aufenthaltsgesetz. Die vollständige Debatte kann hier geschaut werden.

Alexandra Hiersemann, MdL, bei ihrer Rede im Bay. Landtag zum Dringlichkeitsantrag „Solidarität bekunden mit den Protestierenden im Iran – Abschiebungen in den Iran aussetzen“

Meine Rede im Wortlaut – es gilt das gesprochene Wort:

Kolleginnen und Kollegen!

Wir legen heute einen Dringlichkeitsantrag vor, bei dem ich ernsthaft hoffe, dass Sie nicht nur zuhören, sondern dass sich zumindest die demokratischen Fraktionen in diesem Hohen Haus ausnahmsweise mal zu einer Einmütigkeit werden vereinen lassen.

Wir hoffen auf Einmütigkeit in diesem Haus gegen die fundamentale Unterdrückung der Frauen- und Menschenrechte im Iran. Wir hoffen auf Zustimmung – auf Ihre Zustimmung – zu der Forderung nach EU-Sanktionen gegen die Gewalt der iranischen Sicherheitskräfte und auf eine klare Haltung und einen positiven Einsatz auch bei der kommenden Innenministerkonferenz, zusammen auch mit anderen Bundesländern, für einen bundesweiten Abschiebestopp.

Im Hinblick auf die zahlreichen Bundesländer, die sich schon in diesem Sinne positioniert haben, will ich vor allem auf Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen hinweisen – beides unionsgeführte Länder. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat am 30.09. dieses Jahres einstimmig einen Dringlichkeitsantrag aller Fraktionen beschlossen – einstimmig, wohlgemerkt –, in dem die Initiative der Bundesregierung zur Solidarisierung mit den Menschen im Iran begrüßt wird. Gleichzeitig wird auch in Schleswig-Holstein ein bundesweiter Abschiebestopp gefordert.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, warum sollten wir im Bayerischen Landtag nicht
ebenso handeln können wie fraktionsübergreifend der Schleswig-Holsteinische Landtag und wie vergleichbar etliche andere Bundesländer?

Die Protestbewegung im Iran kämpft gegen die tiefgreifende Unterdrückung von Frauen- bzw. von Menschenrechten insgesamt. Die Menschen dort sind an einem Punkt angekommen, wo sie lieber ihr Leben riskieren, als weiter in einer Diktatur zu leben. Wir als Deutsche sollten dies in Erinnerung an 1989 nachempfinden können.

Es ist der Beginn einer Revolution, die, so die iranische Filmproduzentin Minu Barati, nichts mit Religion zu tun hat. Es demonstrieren im Übrigen auch Frauen mit Kopftuch. Tatsächlich geht es vor allem darum, wie ein Volk, dessen fundamentale Menschenrechte so lange systematisch unterdrückt wurden, leben will. Es geht also um Freiheit. Warum sollten wir also im Bayerischen Landtag nicht ebenso die Entschließung des Europäischen Parlaments bekräftigen, in der es unter anderem heißt:

Das Parlament – Zitat –: bringt seine Solidarität mit den jungen Iranerinnen zum Ausdruck, die trotz der Schwierigkeiten und persönlichen Konsequenzen, die sie erleiden, die Proteste anführen und daran teilnehmen; unterstützt die friedliche Protestbewegung im gesamten Land, die gegen […] die schweren und massenhaften Verletzungen der Menschenrechte und Grundfreiheiten demonstriert. Soweit das Europäische Parlament. Wir meinen, eine solche Erklärung gebührt auch dem Bayerischen Landtag.

Die EU-Länder haben sich – die Meldung kam vor 20 Minuten – im Übrigen auf neue Sanktionen gegen den Iran geeinigt. Die Außenminister der EU werden sie am Montag beschließen. Zeitgleich mit Einreichung unseres Antrags hat der bayerische Innenminister gegenüber der Presse mitgeteilt, dass Bayern Abschiebungen in den Iran vorerst aussetzen wird. Wir begrüßen dies ausdrücklich.

Wir gehen davon aus, dass dies einem formalen Abschiebestopp nach dem Aufenthaltsgesetz von mindestens drei bis sechs Monaten entspricht – mit Einvernehmen des Bundesinnenministeriums gegebenenfalls länger. Die Ausnahme für Straftäter darf hierbei aber auch wirklich nur bei schweren Straftaten gelten und nicht bei Verurteilungen wegen unerlaubter Einreise oder wegen Passlosigkeit, die ja naturgemäß sehr viele Flüchtlinge betrifft.

Im Vorfeld der Innenministerkonferenz Ende November, bei der Bayern den Vorsitz hat, gehe ich davon aus, dass es einen aktualisierten Lagebericht vom Auswärtigen Amt geben wird, wie durchaus zu Recht angeregt wird. Allerdings möchte ich schon mal darauf hinweisen, dass das Bundesinnenministerium durch Verweis auf die Innenministerkonferenz genau das tut, was Bayern zumindest seit den letzten Bundestagswahlen immer fordert, nämlich die Einbindung der Länder verursacht. Deshalb wäre eine Initiative aus der Breite der Bundesländer, wie sie der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius einbringen will, richtig und wichtig, und es wäre angemessen, wenn sich die Bayerische Staatsregierung hier mit an die Spitze der Bewegung stellen würde.

Die aktuellen presseöffentlichen Äußerungen des bayerischen Innenministers Herrmann lassen das hoffen und vermuten. Ich bedaure, dass er heute Abend nicht hier ist.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, es geht bei diesem Antrag nicht um parteipolitisches Wahlkampfgeplänkel. Es geht um nichts weniger als um die Unterstützung der unfassbar mutigen Menschen im Iran, die dem Frieden und einer demokratischen Entwicklung im Iran und der dortigen Region und damit der Welt dienen soll.

Eine – ich glaube schwedische – Abgeordnete im Europäischen Parlament hat sich bei der Debatte zur Solidarisierung mit dem Iran eine Haarsträhne oder eine Locke abgeschnitten. Ich will Sie dazu nicht auffordern, zumal das zum Teil in diesem Hause auch subjektiv vermutlich unmöglich wäre und es – zumindest was die Haare angeht – an der Substanz fehlen würde. Ich bitte Sie aber stattdessen umso deutlicher: Springen Sie über Ihren Schatten! Stimmen Sie diesem, unserem tatsächlich friedlichen Antrag zu, und lassen Sie uns gemeinsam eine derartige Resolution im Sinne dessen, was der bayerische Innenminister ohne Zweifel erklärt hat, und diesen Antrag beschließen! – Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Iran: Abschiebestopp aus Deutschland? Bund und Länder streiten

Danach ging alles ganz schnell: Nach der Öffentlichmachung des Falls durch den Bayerischen Flüchtlingsrat und den Einsatz der SPD-Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann legte das Innenministerium in München die für 5. Oktober geplante Abschiebung von R. in den Iran auf Eis. „Die ausländerrechtlichen Entscheidungen werden nochmal sorgfältig überprüft“, heißt es jetzt beim Bayerischen Landesamt für Asyl und Rückführungen auf FR-Anfrage. […] 08.10.2022 – Weiterlesen: Frankfurter Rundschau

Erich Honecker ermöglichte einst Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Jena

Dies war das Stichwort für die Festrednerin Alexandra Hiersemann. „Erlangen wollte unbedingt mit Jena.“ Vor allem lobte die bayerische Landtagsabgeordnete die vielfältigen zivilgesellschaftlichen Kontakte, die vor allem seit der Friedlichen Revolution entstanden und im Saal fast vollständig vertreten waren: vom Jugendparlament bis zum Seniorenbeirat. […] 07.10.2022 – Weiterlesen: Nordbayerische Nachrichten

Umstrittene Abschiebung gestoppt: Iraner von Behörde getäuscht?

Die Arbeitgeberin hatte sich an Alexandra Hiersemann, asylpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion gewandt. Im Interview mit BR24 erzählt sie, dass sie Innenminister Joachim Herrmann gebeten habe, denn Fall zu prüfen. Seine schnelle Reaktion lobte sie. Gleichzeitig appellierte sie, zum jetzigen Zeitpunkt keine Abschiebungen in den Iran zuzulassen. Im Fall von Reza R. sei das noch problematischer, da er als Konvertit besonders gefährdet sei. […] 06.10.2022 – Weiterlesen: BR24