„Rollentausch“ in der Diakonie: Politiker*innen packen mit an

(v.l.n.r.) Elke Bollmann (stellv. Leiterin der Tafel Erlangen), Alexandra Hiersemann (Landtagsabgeordnete für Erlangen-Höchstadt und Er-langen), Gertud König (Leiterin der Tafel Erlangen)

Presseinformation der Diakonie Erlangen. Die SPD-Landtagsabgeordnete für Erlangen-Höchstadt und Erlangen Alexandra Hiersemann hospitierte diese Woche im Rahmen der Aktion „Rollentausch“ bei der Tafel Erlangen. Im Herbst nahmen bereits Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, und Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß bei der Aktion der Diakonie Erlangen teil. Sie konnte wichtige Einblicke in das Hospiz und die Hilfen für Menschen in Wohnungsnot gewinnen. Der Rollentausch soll bewirken, dass Menschen, die im öffentlichen Leben Verantwortung tragen und Entscheidungen treffen, den Alltag in der sozialen Arbeit und die Lebenswelt der Klienten und Klientinnen verstehen.

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Nächstenliebe ist ein unschätzbar hoher Wert

Foto: Niko Spörlein

„Heute stehen die im Mittelpunkt, die sonst nicht im Rampenlicht stehen – die Ehrenamtlichen“, sagte Fritz Müller, der Kreisvorsitzende der SPD. Denn die SPD hatte ehrenamtliche Helfer aus dem ganzen Landkreis eingeladen. „Was Sie alle machen, das können wir nicht mit dem heutigen Nachmittag aufwiegen“, sagte Hiersemann. Auch hierzulande gebe es Alters- und Kinderarmut sowie soziale Ausgrenzung; dem könne man entgegenwirken, indem die Menschen Verantwortung übernehmen und sich für andere einsetzen. Weiterlesen: 13.11.2018 Nordbayerische Nachrichten

Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann besuchte die Regnitz-Werkstätten

Von links: Peter Pfann, Werkstattleiter Reha, Frank Morell, Lebenshilfe-Vorsitzender, Matthias Laue, Werkstattleiter Technik, Alexandra Hiersemann und Günter Hammerl, Werkstattrat. In ihrer Mitte: Zainab Haideri, Teilnehmerin im Berufsbildungsbereich

„Ich bin der wichtigste Mann hier. Ich kümmere mich um Fragen der Kollegen,“ betonte Günter Hammerl gegenüber der bayerischen Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann. Sie war sehr interessiert, was der Mitarbeiter der Regnitz-Werkstätten über seine Aufgabe als Werkstattrat zu erzählen hatte.

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Grüne Götterspeise ist in der Kita weiterhin erlaubt

Die Markt Schwabener St.-Patrick’s-Day-Posse löst eine hitzige Debatte im bayerischen Landtag aus. 

Foto: dpa

Im Landtag ging es gerade um einen Antrag der CSU. Darin fordert die Fraktion die Verteidigung des Osterfestes vor Feiertagen aus anderen Ländern. Die Integrationsbeauftragte Mechthilde Wittmann argumentierte auf Grundlage der Lektüre eines Zeitungsartikels und zog vor dem Plenum ihre eigenen Schlüsse: „Wir feiern in der Awo das Betrinken.“ Nach Wittmanns Rede gab es harsche Kritik aus der Opposition. Alexandra Hiersemann kritisierte die generelle Haltung der CSU. Es handle sich hier um einen „verzweifelten Versuch, Ihre sogenannte Leitkultur zu füllen“. Weiterlesen: 22.03.2018 – Süddeutsche Zeitung

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Die Welt (22.03.2018): „Neue Integrationsbeauftragte löst Sturm der Entrüstung aus“

Kommentar: Süddeutsche Zeitung (20.03.2018): „St.-Patricks-Brunch statt Osterfrühstück: Viel Geschrei um nichts“

 

Ein gemeinsamer Wertekanon?

Den historischen Anlass bildeten zwei Jubiläen – 500 Jahre Reformation trafen auf 300 Jahre Freimaurerei. Dass Glaubensgemeinschaften mit Freidenkern trotz inhaltlicher Übereinstimmungen nicht allzu viel gemeinsam haben, war in dem von der Erlanger Landtagsabgeordneten Alexandra Hiersemann und dem Fürther MdL Horst Arnold (beide SPD) moderierten Gespräch unüberhörbar. „Kirche und Politik: Sozial sind wir nur gemeinsam!“ hieß das Thema, zu dem sich Oberkirchenrat Stefan Ark Nitsche und der Distriktmeister der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland (so der etwas sperrige Titel), Hannes Brasch, einließen. Weiterlesen: 06.12.2017 – Erlanger Nachrichten

Neue Zahlen belegen: Wohnungsnot unter Erlanger Studierenden steigt

Erlangen verliert im Vergleich zum Vorjahr geförderten Wohnraum für Studierende – SPD-Landtagsfraktion stellt Konzept für mehr Studierendenwohnraum vor

Immer weniger Studierende in Bayern kommen in öffentlich geförderten Wohnplätzen unter. Die Quote fiel landesweit von 12,2 Prozent im Jahr 2011 auf 10 Prozent im Jahr 2016, wie parlamentarische Anfragen der SPD-Fraktion ergeben haben. In Erlangen sank der Anteil im gleichen Zeitraum um 1,8 Prozent auf 11,36 Prozent.

Die Betreuungsabgeordnete für die Stadt Erlangen Alexandra Hiersemann, MdL erläutert die Entwicklungen: „Im Jahr 2016 ist die Zahl der Wohnheimplätze in Erlangen gegenüber 2015 um 140 Wohnungen gesunken! In ganz Bayern waren es zwar 40 zusätzliche Wohnungen, aber die CSU-Staatsregierung hatte einen Zuwachs von 1200 Plätzen pro Jahr als Ziel angekündigt. Das ist eine Bankrotterklärung und besonders bedauerlich für die Erlanger Studierendenschaft!“

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