„Frauenhaus besser fördern“

Alexandra Hiersemann (SPD): Einrichtung in Erlangen am Limit

Eine vom bayerischen Sozialministerium veröffentlichte Studie bestätigt nun die Kritik und die Einschätzung der SPD-Fraktion, was die Ausstattung der Frauenhäuser in Bayern angeht. Demnach reichen die finanziellen Mittel, die der Freistaat zur Verfügung stellt, bei weitem nicht aus, so die Erhebung. Eine Aufstockung der Kapazitäten um 35 Prozent sei dringend erforderlich. Die Erlanger SPD-Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann zeigt sich besorgt: „Was wir schon lange wussten, hat sich durch die Studie jetzt bestätigt. Frauen, die Opfer von Gewalt sind, müssen die Hilfe bekommen, die sie brauchen – auch in Erlangen und Erlangen-Höchstadt.“ 29.04.2016 – Erlanger Nachrichten

Studie bestätigt SPD-Anliegen – Frauenhaus in Erlangen muss besser gefördert werden

SPD im Landtag setzt sich schon seit Jahren für mehr Mittel ein – Abgeordnete Alexandra Hiersemann: Frauenhaus in Erlangen am Limit

Eine jetzt vom bayerischen Sozialministerium veröffentlichte Studie bestätigt die Kritik und die Einschätzung der SPD-Fraktion, was die Ausstattung der Frauenhäuser in Bayern angeht. Demnach reichen die finanziellen Mittel, die der Freistaat zur Verfügung stellt, bei weitem nicht aus. Eine Aufstockung der Kapazitäten um 35 Prozent sei dringend erforderlich. Die Studie bestätigt außerdem die SPD-Forderung nach der Schaffung von zentralem und bezahlbarem Wohnraum, damit die Frauen nach ihrem Aufenthalt im Frauenhaus unabhängig leben können.

Eine SPD-Anfrage hat unter anderem ergeben, dass das Frauenhaus Erlangen, das auch den Landkreis Erlangen-Höchstadt miteinschließt, im Jahr 2013 mit nur 32.400 Euro auskommen musste – und das für über 69 Frauen mit 65 Kindern allein im Jahr 2012. Die örtliche Abgeordnete Alexandra Hiersemann zeigt sich besorgt: „Was wir schon lange wussten, hat sich durch die Studie jetzt bestätigt. Frauen, die Opfer von Gewalt sind, müssen die Hilfe bekommen, die sie brauchen – auch in Erlangen und Erlangen-Höchstadt. Es kann nicht sein, dass die Verantwortlichen hier jeden Cent dreimal umdrehen müssen und kaum über die Runden kommen!“

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Konstituierende Sitzung des Maßregelvollzugsbeirats Erlangen

Heute fand die konstituierende Sitzung des Maßregelvollzugsbeirats der Klinik für Forensische Psychiatrie, Klinikum am Europakanal Erlangen, statt. Der Maßregelvollzug dient der geschlossenen Unterbringung von Straftätern in psychiatrischen Krankenhäusern mit dem Ziel, die untergebrachten Personen zu therapieren und die Allgemeinheit vor der Begehung weiterer Straftaten zu schützen. Die Mitglieder des Beirats können Wünsche, Anregungen und Beanstandungen über den Maßregelvollzug entgegennehmen, sich über den Vollzug unterrichten, die Anstalt besichtigen sowie sich mit den untergebrachten Personen austauschen. Auf diese Weise soll ein möglichst hohes Maß an Transparenz und Qualität in der Behandlung von psychisch kranken Straftätern gewahrt werden.

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Freiheitsbeschränkende Maßnahmen in Heimen

Untersuchung angelaufen – offene Fragen häufen sich

Noch keine Konsequenzen nach Bekanntwerden der freiheitsbeschränkende Maßnahmen in Heimen. Zunächst geht es an die Aufarbeitung. Diese hat Sozialmisterin Müller für alle Einrichtungen angekündigt. Offen bleibt zunächst die Frage, warum die Fälle so lange unbemerkt blieben. Die SPD-Abgeordnete Alexandra Hiersemann erinnerte daran, dass sie selbst schon einmal in dieser Sache beim Sozialministerium nachgefragt hatte:

Nach acht Wochen war die Auskunft des Ministeriums, dass derartige freiheitsbeschränkende Maßnahmen in heilpädagogischen Einrichtungen nicht stattfinden würden. Dann kamen die Recherchen des BR und wenige Stunden später erklärte das Ministerium, es habe sich wohl geirrt und müsse etwas genauer hinschauen.21.04.2016 – Bayerischer Rundfunk

NPD-Demo in Baiersdorf: Nicht mal ein Dutzend kommen

13051769_964333633674618_8601288001167517012_nDie NPD demonstriert am Samstag in Baiersdorf auf einem leeren Rathausplatz. Zur Gegendemo finden sich dagegen etwa 400 Personen ein. „Refugees are welcome here“ war die Parole der Gegendemonstranten, in der Reihen sich allein vier Abgeordnete befanden: aus dem Bundestag Stefan Müller, CSU, und Martina Stamm-Fibich, SPD, aus dem Landtag Walter Nussel (CSU) und Alexandra Hiersemann (SPD); dazu noch stellvertretender Landrat Christian Pech (SPD) und Baiersdorfs Bürgermeister Andreas Galster (CSU). Er begrüßte die Gegendemonstranten auf der Bühne am Kirchenplatz im Namen des Stadtrats: „Heute spricht der Stadtrat nur mit einer Stimme.“ 17.04.2016 – Fränkischer Tag

Besuch der Werkstätten:Messe in Nürnberg 2016

Alexandra Hiersemann MdL besucht Stände der Barmherzigen Brüder und Regnitz-Werkstätten

Leistung – Vielfalt – Qualität: das ist wahrlich prägend für die Arbeit und die Produkte der Aussteller auf der Werkstätten:Messe 2016. Auf den ersten Blick erscheinen die vielen Stände wie eine Zusammenkunft professionalisierter Handwerksbetriebe aus ganz Deutschland. Das sind die Aussteller der Werkstätten auch, nur erkennt man erst auf den zweiten Blick, welch wichtige Rolle solche Werkstätten für Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft spielen und wie sehr sie dadurch Inklusion vorantreiben. Dies gilt insbesondere für die Werkstätten der Barmherzigen Brüder aus Gremsdorf und die Regnitz-Werkstätten aus Erlangen, die ich heute auf der Fachmesse für berufliche Rehabilitation & Leistungsschau der Werkstätten für behinderte Menschen besucht habe.

Beide Stände hatten Viel zu bieten, von hochwertigen Kickern, über Kreisel, bis hin zu Olivenöl und vielem mehr. Beide Aussteller beeindruckten durch die Qualität und die Vielfalt ihrer Produkte. Detlev Troll, Werkstattleiter bei den Barmherzigen Brüdern, führte mich durch die verschiedenen Angebote des Standes und unterstrich wie wichtig die Inklusion für uns alle in einer sozialen Gesellschaft ist. Die Arbeit der Menschen mit Behinderung in den Werkstätten trägt einen großen Teil dazu bei.

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