Alexandra Hiersemann besuchte die kda-Zentrale

v.l.n.r.: Pfarrerin Dr. Sabine Behrendt, Dorothea Kroll-Günzel, Alexandra Hiersemann MdL, Dr. Johannes Rehm - Foto: Thomas Krämer
v.l.n.r.: Pfarrerin Dr. Sabine Behrendt, Dorothea Kroll-Günzel, Alexandra Hiersemann MdL, Dr. Johannes Rehm – Foto: Thomas Krämer

Ist Kirche nur ein Ort zum Beten? „Weit gefehlt“, sagt die Landtagsabgeordnete Alexandra Hiersemann nach ihrem Besuch in der kda-Zentrale (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern) in Nürnberg. „Kirche engagiert sich auf innovative Weise im sozialen Bereich und hilft damit aktiv den Menschen vor Ort“, so Alexandra Hiersemann. Ein sehr gutes Beispiel dafür bot die kda-Geschäftsführerin Dorothea Kroll-Günzel, die der Politikerin die „Aktion 1+1 Mit Arbeitslosen teilen“ vorstellte. In diesem Programm verdoppelt die Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern alle eingegangenen Spenden von Privatpersonen, Verbänden, Gemeinden und vielen mehr, die dann dafür genutzt werden, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen (Zuschuss-Antrag). „Wie wichtig die Arbeit von Kirche in der Gesellschaft ist, wird u.a. durch diese Aktion deutlich“, resümierte Alexandra Hiersemann.

Kda-Leiter Dr. Johannes Rehm und Alexandra Hiersemann vereinbarten eine regelmäßige thematische Zusammenarbeit im Arbeitskreis Kirche und SPD, um sich kontinuierlich über grundlegende gesellschaftliche Fragen austauschen zu können. Als Rechtsanwältin und stellvertretende Synodale ist für die SPD Landtagsabgeordnete gesellschaftliche Gerechtigkeit ein großes Anliegen. „Ich arbeite für mehr Chancengleichheit in unserer Gesellschaft. Es sind Projekte wie die ‚Aktion 1+1 Mit Arbeitslosen teilen‘ des kda, die uns einen Schritt weiter in diese Richtung führen“, zeigt sich Alexandra Hiersemann überzeugt.

Bürgerbegehren zur Stadtumlandbahn

Von der „Gefährlichen Macht des Bürgers“ schreibt Roland Englisch zum Ausgang des Bürgerbegehrens, mit dem die Freien Wähler im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Stadtumlandbahn vorläufig aufs Abstellgleis geschoben haben. Auch wenn ich das Ergebnis bedaure, halte ich Bürgerbehren nach wie vor für ein wichtiges demokratisches Instrument. Ich frage mich allerdings, ob es sinnvoll ist, dass die Unterschriften für ein derartiges Begehren auf der Straße und an der Haustür gesammelt werden dürfen. Mehr in einem  Kommentar in den Nürnberger Nachrichten vom 22. April.